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Mobile SEO ist die Zukunft

In der heutigen digitalen Welt regiert das Smartphone.  Mehr als die Hälfte der Zeit, die wir täglich mit digitalen Medien verbringen, wird mit unseren mobilen Geräten verbracht, und 80% aller Kunden kaufen über Smartphones ein und erzeugen jeden Monat Milliarden von Transaktionen und Einnahmen.

Bis 2019 sollen über 70% aller US-Online-Werbung auf mobile Werbung entfallen. Vor allem Smartphone-Besitzer suchen häufig auf mobilen Geräten und verlassen mit fünfmal größerer Wahrscheinlichkeit eine mobile, unfreundliche Website. Wenn du nicht das bestmögliche mobile Erlebnis bietest, verlierst du wahrscheinlich gegen deine Konkurrenten.

Wenn medienreiche Inhalte einen mächtigen Kommunikationsvektor darstellen und du die Nutzer auf ihrer bevorzugten Plattform – ihrem Smartphone oder Tabled – erreichen musst, ist der Weg klar: Du musst ein medienreiches, ansprechendes Erlebnis bieten, das nahtlos auf das mobile Gerät übertragen wird. Leichter gesagt als getan, denn die meisten mittelständischen Firmen immer noch zu faul, ein responsive Design auf den Weg zu bringen.

Leider kann die Umstellung also schwieriger sein, als viele denken. In den letzten Jahren ist das durchschnittliche Gewicht einer Webseite wegen der großen Dateigröße von Bild-Inhalten und zusätzlichem Ballast um fast 90% gestiegen, was zu langsameren Ladezeiten geführt hat. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst eine Ladezeit von drei Sekunden eine Bounce-Rate von 50% verursacht. Eine SEO Agentur Hamburg schreibt, dass viele Leute in ihrer Branche immer noch die Bounce-Rate unterschätzen. Es werden etwa lange Texte geschrieben, weil viele SEOs meinen, dass dies wichtig sei. Lange Texte können aber auch die Absprungrate vergrößern, wenn er nicht sinnvoll eingebunden wird. Textwälder finden sich auf optimierten Seiten tatsächlich recht häufig!

Das Mobile-First Indexing von Google hat inzwischen begonnen und die Geschwindigkeit der Seite wird ein Ranking-Faktor für die mobile Suche. Die Optimierung deiner mobilen Web-Inhalte ist also von entscheidender Bedeutung für deine SEO und die User Experience. Hinzu kommen Tausende von verschiedenen mobilen Geräten, verschiedene Netzwerkbetreiber, Browsertypen und Bildschirmgrößen, und die Schaffung einer guten Erfahrung erfordert eine engagierte Zusammenarbeit und Koordination zwischen sachkundigen Marketingexperten und Webdesignern.

Drei Herausforderungen

Hier sind die drei größten Herausforderungen, die wir alle meistern müssen, um ein optimiertes, medienreiches Erlebnis für mobile Endgeräte zu schaffen und damit das Engagement der Nutzer zu verbessern.

  1. Dateigröße: Videos und Bilder beanspruchen viel mehr Speicherplatz als Text, und das Komprimieren von Dateigrößen kann das Laden von Seiten beschleunigen. Die Festlegung einer Strategie zur Optimierung von Videos und Bildern erfordert Expertenwissen und eine detaillierte Analyse vieler Faktoren, einschließlich Datentypen, Qualitätseinstellungen und Auflösung. Formate und Liefermethoden sind ebenfalls von zentraler Bedeutung.
  2. Design: Das Design muss dynamisch sein und eine Anpassung des Layouts ermöglichen. Je mehr medienreiche Inhalte wir in das Layout einbringen, desto komplizierter wird es, ein flüssiges Design anzubieten. Neben der Bildschirmgröße müssen wir auch Geräte-Viewports, CPU-Typen, RAM und Netzwerkbeschränkungen beim Smartphone berücksichtigen.
  3. Asset Management: Wer erstellt und verwaltet all diese verschiedenen Videos und Bilder? Häufig sind mehrere Versionen desselben Assets gleichzeitig im Einsatz. Was passiert, wenn wir diese Assets aktualisieren oder neue Bilder hinzufügen müssen? Es könnte eine Menge Managementaufwand geben.

Speicherplatz von Bildern verringern

Du musst ein Gleichgewicht zwischen dem Bedürfnis nach schneller Veröffentlichung und dem Bedürfnis nach einem visuellen Erlebnis finden, das auch für die mobile Bereitstellung optimiert ist. Hier sind ein paar Tipps.

Komprimierung: Die Bildkomprimierung kann die Dateigröße erheblich reduzieren. Du kannst auch über Kompromisse zwischen der Qualität eines Bildes und der Bildgröße nachdenken. Können Sie eine Verringerung der Auflösung eines Bildes visuell wahrnehmen? Das Komprimieren von Dateien ist ein guter Anfang, um schnellere Ladezeiten zu erreichen. Für SEO Frankfurt und in anderen Städten, die größer sind und mehr Konkurrenz aufweisen, macht so etwas durchaus einen spürbaren Unterschied.

Bildformat: Stelle sicher, dass die besten Bild- und Videoformate für die verschiedenen Geräte und Browser verwendet werden. Es muss nicht immer ein *.png sein!

Bilder zu komprimieren und genau die richtige Größe zu verwenden, wird heute immer noch oft übersehen. Auch bei Videos ist es sinnvoll, diese möglichst zu komprimieren und am besten direkt über Youtube einzubinden, da diese Plattform Videos automatisch in der Auflösung anpasst und komprimiert.

Ich persönlich favorisiere WordPress mit einem guten Theme, denn diese sind heutzutage alle responsive und nehmen mir die ganze Arbeit ab. Tatsächlich bin ich der Ansicht, dass Unternehmen, wenn möglich, nur WordPress verwenden sollten.


Neue Anzeigen bei Yelp

In den USA ist Yelp sehr bekannt – hierzulande fristet es mehr ein Nischendasein. Dennoch sind viele Leute auf der Website aktiv, sodass es Sinn ergibt, dort zu werben.

Yelp hat “Custom Ads” für kleine Unternehmen in Arbeit. Das bieten Werbetreibenden auf der Plattform die Möglichkeit, eine gewünschte Rezension und ein gewünschtes Bild auszuwählen, das in ihren Anzeigen erscheinen soll. Dies ist vergleichbar mit dem Anzeigenprogramm von TripAdvisor, das es Werbenden ermöglicht, eine bevorzugte Bewertung zu erstellen.

Das Coole ist, dass man damit die Möglichkeit hat zu wählen, welche Fotos und Rezensionen in einer Anzeige veröffentlichet werden sollen. So stellt Yelp sie ein einzigartiges Tool zur Verfügung, das die Stimme der Kunden nutzt, um für das Unternehmen zu werben.

Wenn Firmen unsicher sind, welche Fotos oder Rezensionen sie verwenden sollen, erklärt Yelp, dass ein Algorithmus zum maschinellen Lernen dies übernehmen kann, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Benutzerreaktionen und Klicks erhöht wird. Es setzt “bis zu dreißig Musteranzeigen mit unterschiedlichen Kombinationen von Fotos und Rezensionen” ein, um zu ermitteln, welche am besten abschneiden. KI ist einfach eine erstaunliche Sache!

Um die neue Anzeigeneinheit nutzen zu können, müssen Marketer ihr Yelp-Profil übernehmen, im Business-Dashboard die Option “Anzeige anpassen” auswählen und dann entweder manuell ein Bild auswählen und überprüfen oder eben die KI diese Auswahl treffen lassen.

KIs werden bald in der Lage sein, Bilder nach ästhetischen Merkmalen auszuwählen. Tatächlich können KIs bereits Bilder “malen. Hier ist ein Video zu diesem Thema: